Himeji

Am Morgen des 17. ging es los zum nächsten Ziel: Himeji.
Nach dem Checkout ging es zur Straßenbahn, mit der wir zur Hiroshima Station fahren mussten. Auf dem Weg haben wir noch Reisbällchen gekauft, da es kein Frühstück für uns gegeben hatte. Am Bahnhof haben wir erst unsere Shinkansen-Tickets gekauft, noch etwas Gebäck für die Fahrt und den Nachmittag sowie einen Milchshake für Michael mitgenomme und draußen vor der Station die Reisbällchen verputzt. Dann ging es auch schon zum Gleis, wo wir etwas warten mussten – und ich Depp verpasse die Einfahrt. Na danke. Egal. Da wir noch etwas Zeit vor der Abfahrt hatten, haben wir erst unsr Gepäck verstaut und sind dann den Bahnsteig entlang zur Schnauze, weil wir uns das noch etwas genauer anschauen wollten. Es muss ein herrliches bild gewesen sein, wie zwei Europäer den Bahnsteig entlang joggen, nur um einen Zug zu fotografieren. Wie dem auch sei, wir haben unsere bilder gemacht und sind zurück gejoggt. Dieser Zug ist verdammt lang: 6 Waggons sind locker 250 Meter! Und das Ding hat 15!! Dann ging es endlich los – und wir waren etwas enttäuscht. Nicht wegen dem Zug, der war klasse und schnell und bequem, sondern wegen der Aussicht. Beziehungsweise der nicht vorhandenen Aussicht, da wir durch viele tunnel gefahren sind. Nach einer Stunde waren wir etwa 250km von unserem Start entfernt in Himeji. Dort herrschte strahlender Sonnenschein und wir sind zum Hotel gelaufen. Da Einchecken erst ab 15.00 Uhr drin war und das noch eine Stunde weg, beschlossen wir, das Gepäck da zu lassen und die Burg zu besichtigen. Die war nämlich der Grund für den Besuch hier. Und trotz andauernder Renovierungarbeiten (die sind erst im Mai abgeschlossen, grr) hat es sich gelohnt. Michael hat zwar geflucht und gejammert, aber ich bin der Meinung, dass die Burg vom innen gar nicht schöner sein kann als von außen. Außerdem konnten wir uns einen langen Flur ansehen, der damals als Verbindung zwischen Häusern gebaut wurde, aber auch gleichzeitig als Schlaf – oder Laggeräume genutzt wurde. Dort war einiges über die Geschichte und die verschiedenen Herrscher der Burg zu erfahren. Die Burg diente zur damaligen Zeit als der Punkt, von dem aus über die gesamte Chugokuregion geherrscht wurde. Deswegen wurde sie auch so prächtig aufgebaut und ja es ist eine Schande, dass man nicht mal auf den Platz vor das wunderbare fünfstöckige Gebäude gehen konnte… Schöne Fotos haben wir trotzdem.

Da ich krank wurde und mich recht schlapp gefühlt habe, wurde der Abend nicht sehr lang. Wir haben nur noch im Hotel gewaschen (wenn auch mit einigen Komplikationen, da ein ungeduldiger Gast unseren Trockner ausgeräumt hat und die nasse Wäsche zur Rezeption gebracht hat, als wir nicht pünktlich mit Ende der Trockenzeit auf der Matte standen) und angefangen zu packen, da es am nächsten Tag direkt weiterging nach Kyoto.

first sight of Himeji Castle
first sight of Himeji Castle

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Shachi rooftiles
Shachi rooftiles
interesting arrow slits
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Himeji castle is a world cultural heritage
Himeji castle is a world cultural heritage

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